Erfolgreiches Drei-Königs Turnier

von Monika

DKT 2012

Der UTC Münster richtete am vergangenen Samstag das allererste Einzelturnier der Vereinsgeschichte aus.
Bisher startete eine Lateinformation für den Verein, aber mittlerweile gibt es auch die ersten Einzelpaare, die sich mit anderen Tanzpaaren auf Turnieren messen wollen. Aus diesem Grund, und auch um den Verein bekannter zu machen, sollte ein Turnier veranstaltet werden. Ein großes Problem war dabei die Suche nach einer geeigneten Halle. Durch die Unterstützung von Jörg Verhoeven, der beim Hochschulsport (HSP) für den Breitensport verantwortlich ist und gleichzeitig Vorstandsmitglied im TuS Hiltrup ist, erhielt der Verein die Möglichkeit, das Vereinsheim des TuS Hiltrup zu benutzen. Nach einer kurzen Inspektion zeigte sich, dass die Örtlichkeiten für ein kleines Einzelturnier reichen sollten.

Doch bereits kurz nach Weihnachten war klar, dass es sehr eng werden würde im Vereinsheim. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits mehr Paare angemeldet, als die Organisatoren des Turniers erwartet hatten. Weitere Meldungen folgten über den Jahreswechsel und in der ersten Januarwoche hinzu. Schnell war klar, dass der erstellte Zeitplan nicht eingehalten werden konnte. Denn anstatt der erwarteten ca. 30 Starts waren 100 Starts gemeldet.
Mit vereinten Kräften wurde einen Tag vor dem Turnier das Vereinsheim in einen kleinen Tanzsaal umgestaltet, so dass dem Drei-Königs Turnier nichts mehr im Wege stand.

Schnell füllte sich am Samstag der Tanzsaal, sowohl mit Tänzern, als auch mit vielen Zuschauern, die sich dieses erste Einzelturnier des Jahres nicht entgehen lassen wollten. Nach einem kurzen Aufwärmen ging es dann pünktlich um 12 Uhr mit der ersten Gruppe, der Hauptgruppe (HGR) II D Standard, los. In dieser Klasse muss ein Partner mindestens 28 Jahre alt sein.

Die ersten Sieger des Turnieres, in der HGR II D Standard, waren Mario Scheidt und Antonie Jeskowiak von der Residenz Münster. Wie alle Sieger durften sie im Anschluss in der nächsthöheren Klasse, der HGR II C-Standard mittanzen. Hier gewannen Thomas Löw und Anne Lenz von TTC Oldenburg.

In der Hauptgruppe D Standard gewannen George Rauchhaus und Carolin Hessling-Zeinen vom TSC Ems-Casino Blau-Gold Greven. Sie setzten sich gegen zwölf weitere Paare durch. Unter ihnen Marco Krewing und Julia Quante vom ausrichtenden UTC Münster. Sie erreichten in ihrem allerersten Turnier den unerwarteten fünften Platz. In der folgenden HGR C-Standard tanzten 15 Paare um den Sieg, den schließlich Mario Stehle und Lena Slagelambers, TSG Nordhorn, erreichten.

Bereits während der Standardwettbewerbe füllte sich die Halle zusehends und auch die Stimmung stieg von Runde zu Runde an. Durch die unerwartet hohen Starterfelder erreichte bereits zu Beginn der Lateinwettbewerbe die Verzögerung eine Stunde. Dies tat der Stimmung der Tänzer, Trainer, Zuschauern und Organisatoren aber keinen Abbruch.

In der ersten Lateinklasse, der HGR D Latein gewannen Maik Konecny und Larissa Millan vom TSC Flair Gütersloh. In dieser Klasse erreichten Andreas Kruse und Monika Bauch vom UTC Münster den 14 Platz und waren damit nicht ganz zufrieden. Den einzigen Doppelsieg des Tages konnten Matthias Hummel und Nathalia Jakob von der TSG Bremerhaven für sich verbuchen. Sie gewannen sowohl die HGR C Latein, als auch die HGR II C Latein. In der HGR C Latein setzten sie sich gegen 16 weitere Konkurrenten durch. Dieses war die Klasse mit der stärksten Beteiligung. In der HGR D II Latein konnten sich Timo Päsler und Lilly Fischer durchsetzen. In dieser Klasse gingen Andreas Kruse und Monika Bauch ebenfalls an den Start und ertanzten sich hier den unerwarteten vierten Platz. Den Abschluss eines sehr langen Turniertages bildete die HGR II C Latein, mit den bekannten Siegern aus Bremerhaven: Matthias Hummel und Nathalia Jakob.

Nach dieser Mammutveranstaltung von über acht Stunden waren nicht nur die Organisatoren froh, dass alles gut verlaufen ist. Auch die Tanzpaare zeigten sich von der Stimmung und Organisation begeistert und versprachen, bei einer Wiederholung der Veranstaltung wieder nach Münster zu kommen.

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